Seltene Quelle zum Geschichtsbewusstsein entdeckt

Der Gegenbegriff zur (kollektiven) Geschichtskultur ist der des (individuellen) Geschichtsbewusstsein. Auch hier, im Fall des Einzelnen, geht es grundsätzlich um die Frage, nach welchen Parametern, Kategorien und Dispositionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammengedacht bzw. – salopper  formuliert – unter einen Hut gebracht werden.

Das Geschichtsbewusstsein ist sehr viel schwieriger zu analysieren als die Geschichtskultur. Denkmäler, Museen, Spielfilme oder Lehrpläne sind beobachtbar, wie dieser Blog zeigt. Doch in den Kopf von Menschen zu schauen, ist nur Neurologen möglich. Und ob deren Messungen tatsächlich die komplexen mentalen Operationen des Geschichte Erzählens erfassen, darf bezweifelt werden.

Als einzige (und äußert seltene) Quelle bleiben Selbstauskünfte, wie sie bisher vor allem der Geschichtsdidaktiker Bodo von Borries erhoben hat. Eine solche Selbstauskunft, noch dazu einer professionellen Erzählerin, hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung am heutigen 9. Mai 2016 veröffentlicht:

http://www.faz.net/-gqz-8gtll

 

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