Bundestagswahl zum Vierten

Starker Tobak in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zum Thema: Was sieht die SPD in Israel?

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Spiegel-Meldung aus Münster (1965)

Nachtrag zur Traditionspflege der Bundeswehr:

Wilhelm Meyer-Detring, 58, Kommandierender General des in Münster stationierten 1. Korps der Bundeswehr, entschuldigte sich bei den Abiturienten des Münsterschen Gymnasiums Paulinum mit einem Brief in lateinischer Sprache dafür, daß er die Schüler bei ihrem vorgesehenen Korps-Besuch wegen einer Dienstreise nicht selbst empfangen könne. Der General, Absolvent eines humanistischen Gymnasiums, verfertigte das 22 Zeilen lange Schreiben mit Hilfe eines Wörterbuches und einer lateinischen Grammatik. Die Abiturienten antworteten auf Griechisch. Für die Übersetzung mußte Meyer-Detring seinen Adjutanten, Hauptmann Fröba, zu Hilfe nehmen.  

Spiegel 12/1965

Macron, Putin und das Schloss von Versailles

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet sehr ausführlich von den symbolischen und historischen Hintergründen/Implikationen, die dazu führten, dass der neue französische Präsident seinen russischen Amtskollegen nach Versailles einlud.

Graffito am Kirchturm

Grossmünster - Innenansicht - Polke-Fenster 2010-08-27 17-56-32

[Eines der von Sigmar Polke gestalteten Fenster im Zürcher Grossmünster; Roland zh via WikiCommons; CC-BY-SA-3.0]

Der Säkularisierungsthese zum Trotz sind Zürichs Kirchen voller (post-)moderner Kunst. Im Grossmünster findet man zwölf Fenster, die Sigmar Polke gestaltet hat, im Fraumünster immerhin derer fünf von Chagall (für die man aber zahlen muss…).

Im Grossmünster soll bald ein Graffito im Kirchturm folgen, was aber offenbar zu einigen Verwirrungen führt. Es geht um tanzende Fische und das „Prinzip der Vergänglichkeit“.

Traditionspflege in der Bundeswehr

In der Bundeswehr und der Öffentlichkeit wird einmal mehr darüber debattiert, wie es die Streitkräfte der Bundesrepublik mit der Wehrmacht halten – unter anderem geht es um ein Portrait, das Helmut Schmidt vor 1945 in seiner Offiziersuniform zeigt. (Siehe auch in Bezug auf Namen aus Zeiten des Ersten Weltkrieges und der Reichswehr.)

Ulrich Schlie, bis 2014 Politischer Direktor im Bundesverteidigungsministerium, äußerte sich dazu in Neuen Zürcher Zeitung grundsätzlich: Die Bundeswehr ist seit je Spiegel der Gesellschaft. Sie muss deshalb in ihrer Gesamtverfassung die staatliche und soziale Grundordnung der Bundesrepublik widerspiegeln.