In eigener Sache

In den letzten Wochen – naja, ehrlich gesagt: Monaten – ist es ziemlich ruhig geworden um „geschichtskultur(kuratieren)“. Das hat zwei Gründe: Zum einen bin ich bei meiner Dissertation mittlerweile in der heißen Phase angekommen. Und zum anderen habe ich ein „Herzensprojekt“ (J.W.) verfolgt, das eben die Wochenenden und Feierabende in Anspruch nahm, an denen ich sonst am Blog gewerkelt hatte.

Am Freitag habe ich die Belegexemplare meines ersten Buches namens Der „Wiedertäufermythos“ erhalten. Es ist im Aschendorff Verlag erschienen (für 19,90 Euro). Und der Klappentext spricht hoffentlich für sich:

Warum hängen mit den drei Eisenkörben in Münster bis heute Hinrichtungszeugnisse am Kirchturm von St. Lamberti und ist dies wirklich angemessen für die „Stadt der Wissenschaft und Lebensart“? Eine Suche nach den Hintergründen dieses einzigartigen Denkmals führt zum schauspielenden Zoodirektor Hermann Landois, zum Karneval, zu Bischof von Galen und seinen nationalsozialistischen Widersachern, zu Reichs- und Bundeskanzlern, zu Punkern, Dritte-Welt-Aktivisten und Offizieren der US Navy. Denn sie alle nutzten die Täufer als Wertmaßstab und schufen den „Wiedertäufermythos“, von dem dieses Buch handelt. So entsteht eine etwas andere Stadtgeschichte. Sie handelt davon, wie sich Münster sieht beziehungsweise was Menschen von außerhalb darin erkennen. Und sie ist die Grundlage für ein Plädoyer, die Körbe am Turm von St. Lamberti zu lassen – aber anders zu nutzen.

Was den Blog betrifft, hoffe ich – sofern es die Arbeit zulässt – hier bald wieder öfter schreiben zu können.

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