Mit wehenden Fahnen

Am Kürassier-Denkmal sah ich heute die Fahnen der Deutschen Kommunistischen Partei. An den Kollegen denkend, der seine Arbeit über Kriegerdenkmäler in Westfalen schreibt, schoss ich schnell ein Foto aus der Hüfte. Die Ampel an der großen Kreuzung vorm Aasee schaltete grün, ich trat in die Pedale, weil ich schnell zur Bibliothek wollte, wo ich - … Mit wehenden Fahnen weiterlesen

Ein Erlaß des Kultusministeriums

Ein Erlaß des Kultusministeriums. Berlin, 15. Novbr. (W.B. Amtlich.) Das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung richtete folgenden Erlaß an die Provinzialschulkollegien und Regierungen: 1. Wo bisher der Geschichtsunterricht mit anderen Lehrfächern dazu mißbraucht wurde, Volksverhetzung zu betreiben, hat solches in Zukunft unbedingt zu unterbleiben, vielmehr einer sachgemäßen Kultur und historischen Belehrungen Platz zu machen. … Ein Erlaß des Kultusministeriums weiterlesen

Jan Böhmermann…

  ... wird jetzt von einem Kollegen des Antisemitismus' bezichtigt (siehe einen Bericht der Vice) Frank Lübberding, den ich für seine kritische Medienbeobachtung in der FAZ sehr schätze, findet den Vorwurf übertrieben: https://twitter.com/luebberding/status/1055512730839457793 Es passt nur leider zu einem Böhmermann, der sich für die Inkarnation des Weltgeistes hält und dabei das Geschichtsbewusstsein eines Dreijährigen an … Jan Böhmermann… weiterlesen

Babylon (im heutigen) Berlin

  https://www.youtube.com/watch?v=OO0iJTfYn5A Wenn in einer Geschichtsserie, die im Berlin der 1920er-Jahre spielt, Bryan Farry auftritt, und zwar mit einem Cover von "Bittersweet" der Gruppe "Ja, Panik" (DMdKiuLidT, 2011) - dann wird, zumindest in Folge 10 der zweiten Staffel, klar: Hier hatten die Macher keine Angst, heutige (Kultur-)Werte in die Vergangenheit zu übertragen. Es ist daher … Babylon (im heutigen) Berlin weiterlesen

Sklaverei im Computerspiel?

Eine der bekanntesten, langlebigsten und kommerziell erfolgreichsten Wirtschaftssimulationen überhaupt wird mit Anno 1800 das Zeitalter der Industrialisierung spielbar machen, aber Sklaverei und Sklavenhandel weitestgehend, wenn nicht sogar komplett, aus seiner Spielwelt verbannen — zum einen, weil das den historischen Tatsachen entspräche, zum anderen, weil es nicht ethisch vertretbar sei, SpielerInnen „auf den Weg des Sklavenhalters … Sklaverei im Computerspiel? weiterlesen