Sprachlos

Erwin Hapke wird kurz vor dem Zweiten Weltkrieg in Ostpreußen geboren, muss 1945 mit der Familie fliehen, jahrelang in Flüchtlingsunterkünften leben. Er macht eine Schlosserlehrer und wirkt später als Biologe mit an der Entschlüsselung des menschlichen Gencodes. Dennoch wird er in den 1970er-Jahren arbeitlos. Im zweiten Haus seiner Eltern isoliert er sich zusehend, bricht bis … Sprachlos weiterlesen

Portbou

[Bahnhof von Portbou; Reproduktion von David Roca für Wiki Commons] Im Zusammenhang mit dem Beitrag über die Einstellung der Nachtzugverbindungen habe ich nach passenden Bildern gesucht, aber keines gefunden. Wohl aber stieß ich bei der immer weitere Kreise ziehenden Recherche auf ein Foto, mit dem ich spontan sehr viel verband. Oben ist der Grenzbahnhof von Portbou zu sehen, das im … Portbou weiterlesen

Seltene Quelle zum Geschichtsbewusstsein entdeckt

Der Gegenbegriff zur (kollektiven) Geschichtskultur ist der des (individuellen) Geschichtsbewusstsein. Auch hier, im Fall des Einzelnen, geht es grundsätzlich um die Frage, nach welchen Parametern, Kategorien und Dispositionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammengedacht bzw. - salopper  formuliert - unter einen Hut gebracht werden. Das Geschichtsbewusstsein ist sehr viel schwieriger zu analysieren als die Geschichtskultur. Denkmäler, … Seltene Quelle zum Geschichtsbewusstsein entdeckt weiterlesen

Anmerkungen zu einer nationalkonservativen Betrachtungsweise deutscher Geschichte

Die Publizistin, Schriftstellerin und Historikerin Cora Stephan behauptet in der NZZ, die deutsche Flüchtkingspolitik folge einem falschen Geschichtsbild. Ich sehe das ganz anders und erkläre, warum der Ansatz falsch gewählt ist.