Sklaverei im Computerspiel?

Eine der bekanntesten, langlebigsten und kommerziell erfolgreichsten Wirtschaftssimulationen überhaupt wird mit Anno 1800 das Zeitalter der Industrialisierung spielbar machen, aber Sklaverei und Sklavenhandel weitestgehend, wenn nicht sogar komplett, aus seiner Spielwelt verbannen — zum einen, weil das den historischen Tatsachen entspräche, zum anderen, weil es nicht ethisch vertretbar sei, SpielerInnen „auf den Weg des Sklavenhalters zu zwingen“.

(Hier der Link zum vollständigen Blogbeitrag auf Archaeogames)

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Ostalgie im Spiel

Bundesarchiv Bild 183-1990-0103-006, Altenburg, Spielkartenherstellung

[Aufnahme aus dem VEB Altenburger Spielkartenfabrik im Januar 1990; Bundesarchiv ADN-ZB/Kluge 3.1.1990 via WikiCommons, CC-BY-SA-3.0-DE]

Auch in der DDR spielte man. Warum einige dieser Spiele und Firmen, die sie hergestellt hatten, wenige Jahre nach 1989/90 ein echtes Revival erlebe(t)en, erklärt Andreas Schulz im soziologieblog.

Nachtrag vom 21. August 2016:

Soeben erst stieß ich auf einen Blogbeitrag aus dem Januar dieses Jahres. Daniel Bernsen systematisiert darin das Phänomen im Hinblick auf den Geschichtsunterricht und benennt weitere Beispiele (no pun intended) sowie einschlägige Artikel.