Fred Turner: On Accellerationism

Umberto Boccioni, Visioni simultanee (Simultanvisionen), oil on canvas, 60.5 × 60.5 cm, Von der Heydt Museum

[Umberto Boccioni, Visioni simultanee (1911/12); via WikiCommons]

Theoretiker wie Benjamin Noys, Armen Avanessian oder Nick Srnicek und Alex Williams diskutieren seit circa 2010, wie sich der Kapitalismus überwinden ließe – mit seinen eigenen Mitteln. Akzelerationismus ist das Stichwort, Überwindung der Verhältnisse durch deren Beschleunigung beziehungsweise Überdrehung.

Kritisch äußerte sich dazu bereits im September Fred Turner auf Public Books (gestern erschien eine Übersetzung in der FAS). Turner wirft den Vordenkern des Akzelerationismus vor, geschichtsvergessen zu sein. Unter anderem erinnert er an den Futurismus, der hier ja bereits schon Thema war.

 Nachtrag vom 8. Dezember 2016:

Achim Landwehr schlägt im Übrigen eine Beschleunigung auch der Geschichtskultur vor: „Wir sollten alle unseren aktiven Beitrag leisten zu einem massiven Jubiläumsüberschuss, der dann – vielleicht, hoffentlich, endlich – zu einem nicht minder massiven Jubiläumsüberdruss führen möge.“

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